Orgeln der St.-Mang-Kirche

Hauptorgel
Die Hauptorgel wurde 1987 von der Orgelbauwerkstatt Gerhard Schmid aus Kaufbeuren (Allgäu) gebaut. Unter Verwendung einiger Elemente der Vorgängerorgel wurde der Orgelprospekt neu konzipiert und passt sich künstlerisch gelungen in den Kirchenraum. Mit 51 klingenden Registern, verteilt auf fünf Manualen und Pedal, gehört die Orgel zu den großen Instrumenten im Allgäu. Die Spieltraktur ist rein mechanisch. Der Spieltisch befindet sich freistehend am Rückpositiv. Die Disposition erlaubt die ganze Bandbreite der Orgelliteratur vom Barock, über die Romantik bis zur Moderne.

 

    

 

Chororgel
Direkt hinter dem Chorbogen ist der Standort der Chororgel. Dieses Werk war ursprünglich 1972 als Interimsinstrument bis zum Neubau einer großen Hauptorgel gedacht. Erbaut wurde sie ebenfalls von der Orgelbauwerkstatt Gerhard Schmid aus Kaufbeuren (Allgäu). Die zweimanualige Orgel mit Pedal besitzt 16 klingende Register. Beeindruckend und ungewöhnlich ist vor allem das Register „Trompete“, das horizontal aus dem Gehäuse herausragt.

  

 

Truhenorgel
Die Truhenorgel wurde im Jahre 2000 vom Orgelbaumeister Josef Maier aus Hergensweiler-Lindau als opus 44 angefertigt. Mit ihren 3 Registern, die komplett aus Holz bestehen, dient sie als exzellentes Continuo-Instrument bei den Oratorienaufführungen und in den Kantatengottesdiensten.